In 10 Schritten zum bunten Frühling mit Blumenzwiebeln

Ein Gastbeitrag von Svenja Schwedtke

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Tulpe ‚Gorilla‘ – neu in 2018

Im Herbst wird der farbenfrohe Frühling gepflanzt: Tulpen und Krokusse, Zierlauch und Narzissen kommen in den nächsten Wochen in die Erde damit uns im Frühling ordentlich was blüht.

 

Worauf muss ich achten? Svenja Schwedtke von www.zierlauch.de hat die 10 wichtigsten Tipps für deinen bunten Frühling:

1. Standortwünsche
Beachte, dass die meisten Tulpen und Zierlaucharten volle Sonne und durchlässige Böden benötigen, manche Narzissen können halbschattig stehen und auch die kleinen Frühen, wie Schneeglöckchen, Winterlinge und Blausternchen brauchen keine volle Sonne! Die meisten Zwiebeln mögen keine Staunässe.

2. Auswahl
Das Angebot ist riesig, überlege am besten vorher, was du gern in welchem Beet hätten. Dann kommen die hohen Zierlauchblüten im nächsten Jahr zwischen den Rosen gut zur Geltung und die kleinen Wildtulpen blühen schön am Wegrand.

3. Pflanztiefe
Die meisten Zwiebeln werden 2-3 x so tief gepflanzt, wie die Zwiebel dick ist.

4. Qualität der Zwiebeln
Achte darauf, dass die Zwiebeln nicht schimmelig oder verletzt sind.
Starke Zwiebeln bringen größere Blüten.

 

 

5. Kombinationen
Bedenke, dass Zwiebeln nach der Blüte ihr Laub in Ruhe einziehen (gelb werden) lassen wollen und setze sie daher in Stauden, die das vergilbende Laub verdecken. Probiere Kombinationen aus, wie z.B. Traubenhyazinthen mit Tulpen oder Narzissen mit Anemonen.

 

 

6. Schädlinge
Der größte „Schädling“ ist der Mensch mit seinem Spaten, der bei der Gartenarbeit und beim Pflanzen Blumenzwiebeln zerteilt. Gegen Wühlmäuse helfen Käfige aus Kaninchendraht, die oben geschlossen sein müssen.

7. Pflege und Düngung
Zwiebelblüher brauchen im zeitigen Frühjahr, wenn die Blätter gerade aus der Erde kommen eine Versorgung mit einem nicht zu stickstoffhaltigen Volldünger, gut geeignet dafür ist Tomatendünger!
Das Laub der Zwiebelblüher soll in Ruhe gelb werden, also auch den Rasen nicht zu früh mähen, wenn Krokusse oder Schneeglöckchen drauf stehen.

8. Verwildern
Manche Zwiebeln vermehren sich willig an zusagenden Standorten. Das können Weinbergtulpen sein, Alpenveilchennarzissen, Hasenglöckchen oder Elfenkrokusse
Du kannst deine eigene Krokuswiese pflanzen, wie in Husum!

9. Besonders Frühe machen besonders glücklich
Die ersten sind doch immer die, über die man sich am meisten freut! Pflanze frühe Krokusse (da freuen sich auch die Insekten!) und frühe Schneeglöckchen und Winterlinge, Schneestolz, ….

 

 

10. Zwiebeln in Töpfen und Kästen
Da Staunässe etwas ist, was die Blumenzwiebeln gar nicht mögen, sind gute Abzugslöcher eine Grundvoraussetzung, wenn Töpfe und Schalen bepflanzt werden sollen. Grundsätzlich sind Zwiebeln für Töpfe gut geeignet, wenn sie nicht zu hoch sind. Besonders hübsch sind kleine Wildtulpen in Kübeln.

 

Svenja Schwedtke, vielen bekannt aus der Staudengärtnerei Bornhöved, bietet Blumenzwiebel-Sortimente über ihren online-shop an. Dort gibt es so manche ausgefallene Sorte zu entdecken… Schau doch mal vorbei! Svenja schreibt regelmäßig für das Magazin „Landgang“.

 

 

 



2 Gedanken zu „In 10 Schritten zum bunten Frühling mit Blumenzwiebeln

  1. Hi Kathrin,
    ich mag vor allem Schneeglöckchen!
    Die gibt es in unserem Garten reichlich.
    Was bei mir gar nicht funktioniert sind Tulpen. Da habe ich schon so viele Zwiebeln gesetzt und nichts ist gewachsen.
    Viele Grüße und Danke für die kompakten Infos.
    Wiebke

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